Mittwoch, 6. April 2005

Zwiebelfisch



"[...] Ein Blick in den Duden kann sich selbst im Angesichte des Todes noch als nützlich erweisen. Zumindest sollte man nicht davor zurückschrecken, wenn man über den Tod eines Menschen schreibt. Auch ein prüfender Blick auf nebeneinander gestellte Begriffe kann nicht schaden. In den letzten Tagen vor seinem Tod wurde der Papst häufig als "stark geschwächt" beschrieben. Ein unfreiwillig komisches Paradoxon, wenn man's genau nimmt. Demnach wäre jemand, dem es nach schwerer Krankheit wieder etwas besser geht, "schwach gestärkt".[...]"

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