Montag, 22. März 2010

Abschied mit Schmerzen

Nachdem wir meinen Bruder am Samstag von der Arbeit abgeholt und in ein albernes Kostüm gesteckt hatten, ging die Fahrt weiter Richtung Ruhrgebiet. Genaugenommen Richtung Bottrop ins Alpincenter. Dort angekommen wählte jeder sein Foltergerät. Ich wählte ein Snowboard. Blöde Idee! Die erste Fahrt endete bereits nach wenigen Metern. Mehrmals. Noch nie auf so einem Ding gestanden, purzelte ich Stück für Stück den Abhang hinunter. Mal mehr, mal weniger elegant. Dabei litten besonders meine Rippen, meine Handgelenke, meine Knie und selbstverständlich mein Gesäß. Aber ich wurde mit jedem Versuch besser. Die fünfte und letzte Fahrt bin ich nur ein einziges Mal gestürzt. Egal. Heute tut mir trotzdem alles weh. Zu den bereits genannten Blessuren gesellt sich jetzt auch noch ein körperweiter Muskelkater. Von diesem Junggesellenabschied werde ich noch lange etwas haben. Nämlich Schmerzen.

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