Freitag, 13. April 2012

Ich werde alt

Das ist jetzt nicht einfach nur so dahergesagt. Ich habe ein unverkennliches Anzeichen für mein Altern entdeckt und ärztlich bestätigt bekommen. Die Flecken in der Nähe meines linken Auges sind ...Trommelwirbel und Tusch... Altersflecken!

Rechnen wir also zusammen: körperliche Gebrechen, graue Barthaare und Altersflecken. Ich werde nicht alt, ich bin schon alt. Wer jetzt glaubt, ich stecke in einer Krise, der täuscht. Ich mag den Prozess des Alterns. Jetzt nicht unbedingt die körperlichen Gebrechen. Aber graue Haare, Falten und andere Äußerlichkeiten die sich im Alter verändern, empfinde ich durchaus als attraktiv. Demnach werde ich nicht alt, sondern schöner!

Donnerstag, 12. April 2012

Malen und Zeichnen

Übung macht den Meister! - Ich konnte nie besonders gut zeichnen, dafür aber gerne. Darum sorgt das Spiel Draw Something auch immer wieder für ein wenig Kurzweil. Nachdem ich dann aber mal für ein Beispiel die Google Bildersuche bemüht hatte, wollte ich doch ein bisschen mehr als nur gerne zeichnen. Auf der Suche nach geeigneter Fachliteratur wurde ich quasi mit Vorschlägen überschüttet. Schwierig, da das richtige Buch zu finden. Ich würde mich weder als Anfänger, noch als Fortgeschrittenen bezeichnen. Meine malerischen Fähigkeiten liegen irgendwo dazwischen. Die, wie mir aber so scheint, gar nicht mein eigentliches Problem beim Zeichnen sind. Es ist eher das geistige Auge. Mein nicht vorhandenes fotografisches Gedächtnis. Ich weiß nicht, wie die Dinge wirklich aussehen, die ich malen möchte. Wo gehört jetzt der Arm hin? Ist das Bein angewinkelt? Ist die Falte an der Stelle richtig? Und wie malt man einen Vogel, der aussieht wie eine Taube und nicht wie eine fette Amsel? Für diese Erkenntnis würde ich ja sogar mal einen Kurs belegen. Aber erst versuche ich mein Glück noch mit Literatur. Vielleicht hilfts. Vorschläge?

Mittwoch, 11. April 2012

TwitPic History - Teil 12

Dinge wiederholen sich. Ich sehe dem Mann auf dem Foto heute ziemlich ähnlich. "heute doch mal wieder rasieren. urlaub ist vorbei." stand drunter. 

Aber mir ist gerade nicht nach rasieren. Der damit verbundene Aufwand ist mir zu hoch und mein Aussehen dafür zu unwichtig. Über meinen ungepflegten Haarstil regen sich sowieso immer nur die anderen auf. Der eine mehr, der andere weniger. So what!?

Mittwoch, 4. April 2012

Konfessionslos

Letzten Donnerstag war ich im Amtsgericht Bielefeld. Ich trat an einen Schalter heran und dachte im ersten Moment nur: "Einmal Kirchenaustritt, bitte!" - "Ja, zum Mitnehmen. Danke!"

Anders als die Aufnahme in die kirchliche Gemeinde, ist der Akt des Kirchenaustrittes völlig unbürokratisch und fast schon belanglos. Man entrichtet einen Obolus und unterschreibt einen Zettel mit den wichtigsten Eckdaten. Danach erhält man eine Quittung und ein Infoblatt über das weitere Vorgehen. Nach zehn Tagen ist man dann endgültig konfessionslos und kann dem Finanzamt mitteilen, das Geld für die Kirche in Zukunft nicht mehr einzutreiben. Was im Übrigen auch meine Intention für diesen Schritt war. Denn schon mit der ersten Gehaltsabrechnung die ich als Gottloser erhalte, habe ich das Geld für den Austritt wieder raus. Plus Zinsen.