Dienstag, 31. Juli 2012

Serengeti Festival 2012

Ein Gedächtnisprotokoll.

Es war mein erstes Serengeti. Und um es gleich vorweg zu nehmen, ich fand es gut. Wirklich gut. Die Karten hatte ich bereits im Vorverkauf erstanden. Damals gab es noch kein Line-Up. Vermutlich wäre ich aufgrund des Programms auch gar nicht hingegangen, aber ich hatte es meinem Bruder versprochen. Ich besorgte also ein Ticket für 2 Tage inklusive Zelten für 51,50 Euro. Und da aus den 2 Tagen später 3 wurden, kann man hier wirklich von einem Schnäppchen reden. Bis hierhin schon mal alles richtig gemacht.


Anreise war Donnerstag. Windig war es. Unbeständig. Aber es blieb trocken. Das Zelt war schnell aufgebaut. Wurfzelte sind eine großartige Erfindung. Allerdings war es schon etwas eng auf dem Platz und wir mussten mein Zelt mehrfach drehen und wenden, bis es endlich perfekt in die verbleibende Lücke passte. Tisch aufgebaut. Musik angeklemmt. Bier!


Jetzt erst mal kennenlernen. Mein Bruder war mit seinem Kumpel Meinert da. Manni, Patte und Marco kannte ich bis dato noch nicht. Manni, der eigentlich Oli heißt, ist ein Kumpel von Patte, der eigentlich Patrick heißt und der wiederum ein Kumpel von Meinert ist, der Christian heißt. Oder so. Marco war auch dabei. Ehrlich gesagt, habe ich am Anfang nicht genau aufgepasst, wer zu wem wie gehört. War mir aber auch egal. Es waren dufte Jungs. Bis zum Schluss.


Wo waren wir? Ach ja, Bier! Irgendwann sind wir dann los ins Zelt. Mehr Bier trinken. Wie lange wir damit durchgehalten haben, weiß ich nicht mehr so genau. Ich glaube, es war so ungefähr bis vier Uhr nachts.


Am nächsten Morgen waren wir relativ früh wieder auf den Beinen. Zum Frühstück gab es Bier und einen Keks. Es war halb zehn in Deutschland. Wie wir den Tag dann rumbekommen haben, kann ich gar nicht mehr so genau nachvollziehen. Irgendwann tauchte Frauke auf. Irgendwann sind wir auf das Festivalgelände gegangen. Irgendwann haben wir Dominic getroffen. Irgendwann haben wir Greebo, Marschl und Akki getroffen. Irgendwann spielte die erste Band. Irgendwann spielte die letzte Band. Und irgendwann sind wir dann ins Bett. Zwischendurch ganz viel Bier und viele dumme Sprüche.


Da der Samstag und der Sonntag ähnlich abliefen, nur mit einer variablen Menge Bier, gehe ich hier nicht weiter auf die einzelnen Tage ein. Ich möchte nur noch etwas zu den Bands sagen, die ich so gehört und gesehen habe. Das kann ich nur, weil ich jedesmal die Bühne fotografiert habe, wenn wir uns etwas angesehen haben. Hier eine Liste. Mit Kommentaren:


Freitag
  • 18:00 CALLEJON: Kannte ich nicht. Krach halt. Hatte aber seine Momente.
  • 20:30 JENNIFER ROSTOCK: Haben wir nicht wirklich gesehen. Wir kamen nur zufällig schon aufs Gelände als sie noch spielte. Eindeutig untervögelt.
  • 22:00 HEAVEN SHALL BURN: Eine gute Stunde nur Geknüppel. Ich glaube, sie haben ein oder zwei Lieder gespielt.
  • 23:45 KRAFTKLUB: Das Prinzip von Kraftklub ist einfach. Aber es wirkt. War okay.
Samstag
  • 19:15 ZSK: Punk halt. Aber durchaus mit Momenten.
  • 20:30 MADSEN: Ist mir nichts von im Ohr geblieben.
  • 00:10 SKINDRED: Machten ordentlich Stimmung.
Sonntag
  • 12:20 DOG EAT DOG: Mann, sind die alt geworden. Aber haben doch noch ordentlich gerockt. Früher hieß das mal Crossover. Heute kann ich damit nicht mehr viel anfangen.
  • 14:00 MR. IRISH BASTARD: Hatte ich mir eindeutig mehr von versprochen. 
  • 15:00 NEAERA: Mein persönliches Highlight. Ist zwar nicht so ganz meins, aber die Bemühungen des Sängers waren aller Ehren wert. Ich habe geklatscht.
  • 17:15 DENDEMANN: Ich war schon etwas müde. Habe nur mitgewippt.
  • 20:15 DEICHKIND: Ja! 


Ich hoffe, ich habe nichts vergessen. Es ist halt nur ein Gedächtnisprotokoll. Nach fast zwei Wochen. Geärgert habe ich mich nur, die Monsters of Liedermaching nicht gesehen zu haben. Aber Bier und Schlafentzug forderten ihren Tribut. 


Zu erwähnen bleibt jetzt eigentlich nur noch die Cantina-Band. Nicht im Line-Up, aber mit einem hohen Unterhaltungswert. Und Nervfaktor! "Alles klar. Den selben Song. Und los!"

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