Montag, 23. September 2013

Aufreger der Woche

Menschen, die mit zweierlei Maß messen, mag ich nicht. Ich glaube, das habe ich hier schon des öfteren erwähnt. Heute Morgen ist mir mal wieder so ein Mensch begegnet. Ich fahre vorsichtig aus einer Stichstraße an die Jöllenbeckerstraße heran. Etwa einen halben Meter zu weit nach vorne. Aus ca. 50 Metern Entfernung näherte sich wild gestikulierend eine Radfahrerin. Ich deutete ihre Gesten als einen Wunsch in die Stichstraße einzubiegen. Fehl gedeutet. Dies gab sie mir dann mit einem Kopfschütteln und weiteren Gesten, dieses Mal aber unmissverständlich zu verstehen. Ich blieb entspannt. Schließlich war es keine gefährliche Situation. Die Dame musste nämlich nicht auf die zu diesem Zeitpunkt unbefahrene Jöllenbeckerstraße ausweichen, um an mir vorbeizukommen. Sie musste nur etwas langsamer werden. Ja, ich bin schuldig auf dem Fahrradweg gestanden zu haben. Aber ich konnte leider nicht zurücksetzten, da hinter mir schon jemand stand. Trotzdem, ich stand falsch und sie hatte Recht. 

Nur 200 Meter weiter auf der Jöllenbeckerstraße auf Höhe der Apfelstraße, an einer stark frequentierten Kreuzung mit Ampel, traf ich meine "Freundin" aus beschriebener Situation wieder. Naja, treffen ist nicht das richtige Wort. Denn an dieser besagten Ampel musste ich stehenbleiben, weil ich rot bekommen hatte. Die Fahrradampel war schon lange rot. Aber das schien die Radfahrerin nicht zu beeindrucken, denn sie fuhr einfach weiter. Ganz ohne Kopfschütteln und wilden Gesten.

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