Donnerstag, 20. März 2014

Zugvögel

Habe ich schon mal erzählt, dass ich Zugvögeln gerne hinterherschaue und ihnen eine gute Reise wünsche, wenn sie in ihr Winterquartier fliegen bzw. sie willkommen heiße, wenn sie zurück kommen? Das mache ich tatsächlich. Denn ich mag Vögel. (Nein, 'vögeln' ist an dieser Stelle nicht witzig!) Ich beobachte sie gerne. Wäre ich in der Schule besser gewesen und wäre es mir bei meiner Ausbildung nicht ums Geld gegangen, wäre ich wohl Ornithologe geworden.

Bei Zugvögeln fasziniert mich der unbändige Wille, tausende Kilometer einem Instinkt zu folgen, der sie durch viele Gefahren führt, aber gleichzeitig für ihr Überleben verantwortlich ist. Hinzu kommt eine wirkungsvolle Anpassung in der Luft, die wir alle als V-Formation kennen, mit der sie in der Lage sind, kräftesparend an ihr weit entferntes Ziel zu gelangen. Das machen nicht alle Zugvögel, aber es ist repräsentativ für ihre Art. Meine Lieblingszugvögel sind Gänse. Graugänse. Kanadagänse. Schwäne. (Ja, sind auch Gänse. Ok, streng genommen sind alles Entenvögel) Vermutlich habe ich als Kind zu viel Nils Holgersson geschaut.

Ganz wichtig: Zugvögel stehen für mich stellvertretend für alle Tiere, die ihrem Instinkt folgen und große Wanderungen und Gefahren zur Arterhaltung auf sich nehmen. Das fasziniert mich seit jeher und noch heute schaue ich gebannt Tierdokumentationen zu diesem Thema.

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