Dienstag, 30. Dezember 2014

Xisco

Ein schokobrauner Brite. Er soll dem blauen Russen etwas Gesellschaft leisten. Was am Anfang leider so gar nicht funktioniert hat. Sein erster selbst gewählter Platz in unseren vier Wänden war unterm Küchenschrank. 5 Tage lang. Dazu kam, dass der Russe sein Territorium bedroht sah und den Briten permanent anfauchte. Sympathie sieht irgendwie anders aus.

Aber nachdem Xisco sich ein paar Tage den Rücken unterm Schrank krumm gemacht hatte, schlich er eines Nachts durch die Wohnung und fand ein neues Plätzchen. Hoch oben im "Katzenzimmer"




Dort hatte er alles schön im Überblick. Er konnte uns abends beim Fernsehen über die Schulter schauen und sich langsam an das Treiben um ihn herum gewöhnen. Bis gestern. Ein neu erworbenes Spielzeug für den Russen weckte den Spieltrieb auch im Briten. Und siehe da. Die Annäherung der beiden Biester verlief spielerisch und gänzlich ohne gegenseitige Provokationen. Wir sind also auf einem guten Weg.



Bester Nebeneffekt. Da sich die beiden noch nicht blind vertrauen, beobachten sie sich permanent gegenseitig. Das ist anstrengend und sie sind eigentlich nur noch müde. Vor allem nachts. Das wiederum bedeutet, mehr und vor allem ruhigeren Schlaf für die Dosenöffner. Ein Traum!

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